Geschichte

Gründung der Feuerwehr bis Kriegsausbruch (1923 bis 1939)

Im Oktober 1923 kam es auf Anregung des damaligen Bürgermeisters zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Schmidtheim.

Bei der Gründungsversammlung im Oktober 1923 erklärte der Bürgermeister noch, dass die Feuerwehr in erster Linie bei der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung mitwirken müsse. Es herrschte damals der Notstand der Separatistenzeit und die Behörden mußten täglich mit der Besetzung durch die Separatisten rechnen. So kam der Feuerwehr fast die Aufgabe einer Hilfstruppe (als eine Art Miliz) zu. Die erste Ausbildung und Ausrüstung erfolgte im Winterhalbjahr 1923/24. An Ausrüstung standen damals zur Verfügung:

Den etwa 35 Männern, die sich zum Feuerwehrdienst gemeldet hatten, wurde zugleich erklärt, dass die Besetzung des Landratsamtes zu erwarten sei und eine Verteidigung durch die Feuerwehr, notfalls mittels Faust und Knüppel, erforderlich würde.

Im Jahre 1924 wurde weitere Ausrüstung, wie auch Uniformen und Lederhelme beschafft.

Die Übungen fanden in den Sommermonaten meist sonntags zwischen 4 und 5 Uhr morgens statt, wobei es recht militärisch zuging. Diese Übungszeit wurde noch bis Anfang des Zweiten Weltkrieges beibehalten.

Häufig wurde festgehalten, dass der Ausbildungsstand der Feuerwehr recht gut war, wodurch diese bei mehreren Anlässen besonderes Lob erhielt.

1926 wurde auf Anregung des damaligen Kreisbrandmeisters die Anschaffung einer Schlauchhaspel und sogenannten Alarmhupen beschlossen. Es handelt sich hierbei um ein ca. 50 cm langes Horn mit Stahlstimme, womit ein einheitlicher Ton erzeugt wurde. Ein Horn ist heute noch vorhanden und in einem recht guten Zustand.

Diejenigen, die sich an die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg erinnern können, ist der Klang dieser Signalhörner wohl noch bekannt. Da die Bevölkerung die “Hornisten” gut kannte, klappte die Alarmierung im Brandfalle sehr gut, auch zur Nacht. Dies lag wahrscheinlich daran, daß man in dieser Zeit von doppel- oder dreifachverglasten Fenstern nur träumen konnte, so dass der Signalton durch jede Fensterritze zu hören war.

Angespornt durch das Lob über die Feuerwehr, beschloß man 1929 ein Tambourkorps aufzubauen.
Unter den Feuerwehrmännern waren meist gediente (wie man diejenigen nannte, die als Soldat gedient hatten) und auch einige, die in ihrer Soldatenzeit in einem Tambourkorps mitgewirkt hatten. Die Vortragsstücke wurden von denen, die Noten lesen konnten, so oft vorgespielt, bis alle Mitwirkenden jeden Ton und Trommelschlag auswendig konnten. Trotz dieser mühevollen Proben konnte man schon bald erste Erfolge feststellen. Die Instrumente mussten aus eigenen Mitteln bezahlt werden, die durch Einnahmen bei Tanzveranstaltungen, von Spenden und Beiträgen erzielt wurden. So sind Ausgaben für Musikinstrumente mit 143 RM abgebucht. Eine Militärpfeife kostete 3,50 RM, eine große Trommel wurde für 49,00 RM angeschafft.

Eine Krise im Eifer der Wehrleute trat im Jahre 1930 ein, als das Spritzenhaus geräumt werden mußte, damit das Auto des Lehrers dort untergestellt werden konnte. Die Ausrüstung der Feuerwehr mußte deshalb in einer Scheune untergebracht werden. Die Wehrleute waren hierüber sehr verärgert, da im Falle eines Brandes erst landwirtschaftliche Geräte geräumt werden mußten, um an die oft mit Heu und Stroh bedeckten Löschgeräte heranzukommen.

Kriegsjahre und Wiederaufbau der Feuerwehr (1939 bis 1950)

1939 wird in einer Baubeschreibung für ein neues Spritzenhaus folgendes aufgeführt:
“Das alte Feuerwehrhaus [damit war der Feuerwehrschuppen gemeint] wird nicht mehr benutzt. Die Feuerlöschgeräte werden vielmehr in einem Abstellraum des Nebengebäudes der alten Schule aufbewahrt. Abgesehen davon, dass der Raum eigentlich von der Schule gebraucht würde, ist der Raum sowieso viel zu klein, zu feucht und hat ein undichtes Dach.”
Ende 1939 wurde dann ein neues Feuerwehrhaus mit Steigerturm auf dem Grundstück der damaligen Schule errichtet. Der Preis des neuen Feuerwehrhauses belief sich auf ca. 4.400 RM, wovon die Gemeinde ca. 2.900 RM selbst tragen musste und der Rest durch eine Beihilfe des Kreises beglichen wurde. Die Fundamente und die Außenmauern wurden aus Bruchsteinmauerwerk hergestellt, der Steigerturm aus Holz mit einer Stülpschalung die mit Karbolineum dunkel gestrichen wurde. Als bald musste das Feuerwehrhaus wieder geräumt werden, um Unterkunft für im Ort untergebrachte Truppen zu erhalten. Erst im August 1940 konnte die Feuerwehr ins neue Feuerwehrhaus einziehen.

Die Ausrüstung wurde durch eine neue tragbare Motorspritze verbessert, die jahrelang der Stolz der Wehr war und besonders im Kriege oft zum Einsatz kam.
Durch diese Aufrüstung angestachelt, erhielt die Freiwillige Feuerwehr einen großen personellen Aufschwung.

Die Freude an der neuen Ausrüstung währte jedoch nicht lange. Der Zweite Weltkrieg forderte immer mehr Feuerwehrleute für den Kriegsdienst ab.
So verlor die Schmidtheimer Wehr vom 01.09.1939 bis zum 25.05.1941 die Hälfte ihrer 32 Feuerwehrmänner.

Um den Feuerschutz im Ort zu sichern, wurden die aus Altersgründen ausgeschiedenen Wehrleute reaktiviert, Männer die noch zu Hause waren, wurden dienstverpflichtet und auch die Schüler des letzten Schuljahres wurden zu Feuerwehrmännern ausgebildet.

Kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges (01.11.1945) besteht die Feuerwehr Schmidtheim noch aus 20 Feuerwehrleuten.

An Material hat die Wehr zur Verfügung:

sowie an reparaturbedürftigen Teilen:

Am 27. Juni 1947 wurde die Freiwillige Feuerwehr zu einer Einrichtung der Gemeinde und musste daraufhin aus dem Vereinsregister gelöscht werden.

1948 konnte die Schmidtheimer Feuerwehr ihr erstes großes Jubiläum feiern. Sie wurde 25 Jahre alt.
Neben den Löschzügen und Wehren der näheren Umgebung waren auch Abordnungen aus weiter entfernten Kreisteilen gekommen, sodass nahezu alle Feuerwehren des Kreises hier vertreten waren.

Entwicklung der Feuerwehr in den 50er und 60er Jahren

Der Ausrüstungsstand war kläglich: Bei 27 Mitgliedern verfügte die Feuerwehr nur über 14 einheitliche Uniformen. Um diese Misere abzuwenden wurde ein entsprechender Antrag an die Gemeinde gestellt.

Im Mai 1953 konnte das 30-jährige Stiftungsfest gefeiert werden. Der Einladung zum Festzug waren insgesamt fünf weitere Wehren gefolgt. Zum Festzug konnten fünf Nachbarwehren (Dahlem, Marmagen, Esch, Blankenheimerdorf und Ripsdorf) empfangen werden. Bei einer anschließenden Angriffsübung zeigte der ein Jahr zuvor neugegründete Steigertrupp sein Können. Mitte der 50er Jahre stellte die Feuerwehr aus Anlass eines Feuerwehrfestes nochmals die alten und die neuen Löschgeräte vor, um die Verbesserungen im Feuerlöschwesen zu zeigen. Auf dem Dorfplatz zeigte eine Gruppe an der alten Handdruckspritze ihr Können, eine weitere Gruppe an der neuen Motorspritze. Auf das Kommando “Wasser marsch” füllte die Mannschaft an der Handdruckspritze das Gerät aus der Wasserversorgung und schon bald konnte sie mit dem Löschangriff beginnen. Die Mannschaft mit der Motorspritze hatte offensichtlich einige Schwierigkeiten, da diese kein Wasser förderte. Eine undichte Anschlussstelle im Saugrohr war Schuld. Dieser Fehler konnte jedoch nach einer etwas längeren Zeit behoben werden. Die Bedienungsmannschaft der Motorspritze war ob diesen Verlaufs sehr enttäuscht, doch die alten Feuerwehrleute, die noch mit der alten Spritze gearbeitet hatten, konnten sich eines Schmunzelns nicht erwehren.

Die Einsatzfähigkeit stellte die Feuerwehr im Jahre 1958 durch eine der vielen Übungen unter Beweis. Durch die Sirene wurde die Feuerwehr zu einem Probealarm gerufen. Nach vier Minuten konnte die Wehr bereits ausrücken, nach weiteren 6 Minuten konnte am Brandobjekt Spar- und Darlehenskasse der Befehl “Wasser marsch” gegeben werden.

1962 zeigte die Einsatzstatistik 6 Brandeinsätze.

Zum Jahresbeginn 1963 begann für die Feuerwehr ein neuer Abschnitt. Vom Katastrophenschutz erhielt sie erstmalig ein Feuerwehrfahrzeug. Waren es bislang die Brandeinsätze, die die Feuerwehrleute auf Trab hielten, so kam mit diesem Fahrzeug die technische Hilfeleistung als neuer Aufgabenbereich hinzu.

Das 40-jährige Stiftungsfest wurde – mit einjähriger Verspätung – am 28. Juni 1964 abgehalten. Waren beim 30-jährigen Stiftungsfest noch fünf weitere Gastwehren vertreten, so konnten an diesem Tag insgesamt neun Wehren begrüßt werden.

Die Übungsstatistik von 1964 zeigte, dass mit der Nutzung des neuen Fahrzeuges mit 12 Übungsterminen wesentlich häufiger geübt werden musste, als dies früher der Fall war. Neben den Übungen wurden ein Jahr später erstmals auch Atemschutzgeräteträger ausgebildet.

Neben dem bereits seit 3 Jahren genutzten Unimog wurde der Wehr ein neues Tanklöschfahrzeug (TLF 16/24, Magirus Deutz) zur Verfügung gestellt.

Entwicklung der Feuerwehr in den 70er und 80er Jahren

Im Dezember 1973 konnte das neue Feuerwehrgerätehaus gegenüber dem Rathaus bezogen werden. Im Mai 1974 wurde das Gerätehaus feierlich seiner Bestimmung übergeben. Gleichzeitig wurde – wieder einmal mit einjähriger Verspätung – das 50jährige Bestehen der Feuerwehr gefeiert.

Die Anzahl der technischen Hilfeleistungen nahm immer mehr zu, so dass das Katastrophenschutzfahrzeug im Jahr 1975 zu einem Hilfsrüstwagen umfunktioniert wurde. Mit der neuen Ausstattung konnten Hilfeleistungen insbesondere bei Autounfällen wesentlich besser und schneller vorgenommen werden. Um für den Flugplatz Dahlemer Binz einen ausreichenden Schutz zu gewährleisten, wurde Ende 1975 ein entsprechendes Spezialfahrzeug beschafft. Das neue Tanklöschfahrzeug führte neben 1600 l Wasser 750 kg Löschpulver mit sich (TroTLF16). Im Folgejahr konnte das neue Fahrzeug neben den anderen Fahrzeugen seine Vielseitigkeit beweisen. Im Einsatzfalle konnte man mit beiden Tanklöschfahrzeugen auf einen Löschwasservorrat von insgesamt 4.200 l zurückgreifen. Auch auf Übungen war das TroTLF ein immer gern gesehener Gast. So konnte das Fahrzeug anlässlich des 75jährigen Bestehens des Kreisfeuerwehrverbandes sowie des 100jährigen Bestehens der Euskirchener Wehr sein Können im Trockenlöschen beweisen.

Ländergrenzen waren für die Feuerwehr kein Hindernis. So konnte 1978 die Freiwillige Feuerwehr Ermelo (Holland) anlässlich des Feuerwehrfestes in Schmidtheim begrüßt werden. Eine Schauübung, durchgeführt von der befreundeten Wehr, fand den allgemeinen Beifall der Ortsbevölkerung. Ein jeweils künstlich erzeugter Ölbrand wurde dabei nacheinander mit Wassernebel, Pulver und Schaum bekämpft.

Der Besuch der Schmidtheimer Wehr bei den holländischen Feuerwehrfreunden ließ nicht lange auf sich warten. Im September 1978 startete man in Richtung Holland zum zweitägigen Gegenbesuch.

Im Jahre 1979 konnte die Feuerwehr endlich die – zumindest von einigen Feuerwehrleuten – lang ersehnte Feuerwehrstandarte einweihen.

Wurden in den 50er und 60er jährlich noch bis zu 6 oder 7 Übungen abgehalten, so mussten aufgrund der gestiegenen Anforderungen an die Wehr im Jahre 1979 pro Feuerwehrmann mehr als 20 Übungen abgeleistet werden, um einen optimalen Einsatzstand zu gewährleisten.

Hilfeleistung in einem weiteren Sinne ist die Unterstützung bei der Suche von Personen durch die Feuerwehr. Immer wieder kommt es vor, dass die Feuerwehrkameraden zur Suche nach vermissten Personen ausgesandt werden.

1982 wurde das TroTLF verkauft, da das Fahrzeug in der Unterhaltung zu teuer war. Es waren insgesamt 611 Einsatzstunden und 1200 Übungsstunden zu verzeichnen. Als Ersatz dafür wurde ein LF 16 TS angeschafft.

Für 1984 konnte folgende Statistik erstellt werden:

1350 Stunden allgemeine Zug- und Gruppenübungen
240 Stunden Mot-Marsch
345 Stunden Ausbildungs- und Sonderübungsstunden
150 Arbeitsstunden für den Bau des neuen Feuerwehranhängers

Bei der vom Regierungspräsidium Köln einberufenen Großübung “Grenzwald 85” nahm die Schmidtheimer Feuerwehr teil.

Eine neue Aufgabe übernahm die Feuerwehr durch die Ausbildung einiger Feuerwehrleute zum ABC-Helfer in Wesel. Ab diesem Zeitpunkt wurde der AC-Zug des Kreises Euskirchen schwerpunktmäßig durch die Gemeindefeuerwehren Dahlem und Nettersheim mit auf- und ausgebaut. In der Anfangsphase beteiligten sich auch die Stadt Schleiden am Aufbau. Schmidtheim ist seit dem Hauptstandort des AC-Zuges.

Die Beschaffung eines neuen TLF im Jahre 1988 ersetzte den seit 1966 im Dienst stehenden TLF.

Entwicklung der Feuerwehr von 1990 bis 2010

Der Aufgabenbereich des Löschzuges wuchs durch die Einstellung des Dekontaminationsmehrzweckfahrzeuges (DMF) in die Schmidtheimer Feuerwehrhalle. Man hatte sich auf Kreisebene vorab darauf verständigt, dass der ABC-Zug des Kreises fortan nur noch durch die Gemeinden Dahlem und Nettersheim abgedeckt würde.

Statistik 1991:
1450 Übungsstunden,
714 Lehrgangsstunden,
220 Einsatzstunden
Am 26. Mai 1991 wurde die Schmidtheimer Jugendfeuerwehr gegründet. Damit kam die Feuerwehr der verstärkten Nachfrage nach Jugendarbeit nach. Die Gemeinde verfügte nun über insgesamt drei Jugendabteilungen der Feuerwehr. Neben Schmidtheim waren dies die Jugendfeuerwehren in Dahlem und Berk. Wie sich in den Folgejahren bis heute zeigte, dient die Jugendarbeit innerhalb der Feuerwehr als erfolgreiche Grundlage für die spätere Aufnahme in die aktive Wehr.

Statistisch gesehen war das Jahr 1993 ein außergewöhnlich ruhiges Jahr für die Feuerwehr. Über das ganze Jahr gesehen wurden insgesamt nur 45 Einsatzstunden registriert. Dem standen insgesamt ca. 1.500 Übungsstunden und ca. 300 Lehrgangsstunden gegenüber.

Da zu diesem Jahr nichts weiter zu berichten ist, soll an dieser Stelle die Anzahl der Mitglieder in den jeweiligen Feuerwehrbereichen dargestellt werden:

Zur Erläuterung: Der Deko-Zug ist ausgestattet, um Mensch und Geräte zu dekontaminieren – sprich, zu entgiften. Dies kann man sich so vorstellen: Feuerwehrleute im Schutzanzug gehen zur Einsatzstelle. Dort wird ihr Anzug äußerlich verunreinigt. Um der möglichen Gefahr einer Vergiftung etc. des Feuerwehrmannes vorzubeugen, wird der Anzug bzw. das mitgeführte technische Gerät des betreffenden Feuerwehrmannes durch den Deko-Zug gesäubert. Erst dann kann sich der Mann gefahrlos seines Anzuges entledigen.

Zur Komplettierung des GSG-Zuges konnte Mitte des Jahres das neue GWG-Fahrzeug in die Fahrzeughalle eingestellt werden.

Beeindruckend auch in diesem Jahr die Übungsstatistik. Insgesamt leistete die Feuerwehr incl. Jugendfeuerwehr über 2300 Übungs- und Lehrgangsstunden.

1996 wurden der Gemeindebrandmeister und seine Stellvertreter bei einer Anhörung aller Feuerwehrleute wieder für die nächsten 6 Jahre zur Wahl durch den Gemeinderat vorgeschlagen. Gleichzeitig an diesem Tag wurde das neue GWG-Fahrzeug offiziell seiner Bestimmung übergeben.

Eine Tradition, die die Feuerwehr bereits mehr als 20 Jahre jeweils im Mai abstattete, endete 1996. Das Feuerwehrfest wurde eingestellt. Man hatte sich im Schmidtheimer Vereinskartell darauf verständigt, dass die Feuerwehr ab 1996 die Kirmes ausrichtet. Der traditionelle Kirmestermin im August wurde wieder aufgenommen. Die Schmidtheimer Bevölkerung dankt es der Feuerwehr mit einer regen Beteiligung.

Feuerwehrlied

Greulich klingt durch die Nacht das Signale,
Feuerwehr eil’ zur Hilfe geschwind,
steh’n die Häuser auch in hellen Flammen,
ja wir sind ja so schnell wie der Wind.

Und im Angriff steh’n wir als Männer,
wir vergessen sogar Lieb und Leid,
nur das Retten das ist die Parole,
ja wir sind stets zur Hilfe bereit.

Und zu Haus’ sitzt ein Mädel und weinet,
um den Liebsten der’s Feuer bekämpft,
doch steh’n wir alle fest und vereinet,
ist das Feuer ja bald schon bekämpft.

Und wenn nachher der Sieg ist errungen,
löschen freudig wir unseren Durst,
und stets ist noch ein Liedchen erklungen,
und die Liebe kam auch nicht zu kurz.

Melodie: Hohe Tannen
Text: unbekannte Schmidtheimer Feuerwehrleute